Einsamkeit

Immer wieder erhalten wir Anrufe von Menschen, die am anderen Ende der Leitung bitterlich weinen, wenn sie uns von ihren verstorbenen Lieblingen erzählen.

 

Oftmals muß man schlucken und kann diese Dinge doch so gut nachvollziehen.

 

Es ist so der alltägliche Begleiter, der einfach fehlt. Erst ging, in den meisten Fällen, der Ehemann von dieser Welt und dann auch noch der Hund. Was bleibt da noch? Kinder, die zwar da sind, doch weit weg wohnen. Die zwar anrufen und in unregelmäßigen Abständen mal vorbeikommen. Auch die Schar der Freunde wird weniger. Einsamkeit macht sich breit. Der Fernseher ist meist die einzige Stimme, die den Raum noch erfüllt. Spaziergänge werden immer seltener oder fallen ganz weg. Warum auch noch nach draußen gehn? Allein? Nein höre ich in den meisten Gesprächen.

 

Das schlägt sich dann natürlich nicht nur aus Gemüt, sondern auch auf das körperliche Befinden. Besuche beim Arzt sind dann doch immer mal eine "willkommene" Abwechselung.

 

Und so kommen wir oftmals ins Spiel. Der Sohn oder die Tochter hat von uns gelesen. Die Nachbarin wirft einen Zeitungsbericht in den Briefkasten, weil sie diesen Zustand ändern möchte. Freunde oder auch Verwandte haben irgendwann einmal davon gehört und haben recherchiert und manchmal ist es auch der Hausarzt, der seinen Patienten doch wieder auf die Beine helfen will.

 

Es folgen Telefonate mit uns und persönliche Besuche und ein Licht ist am Ende des Tunnels wieder angegangen. Hoffnung! Hoffnung auf ein Leben mit einem kleinen Kameraden an seiner Seite. Endlich wieder jemand, um den man sich kümmern kann. Der zwar nicht antwortet, aber zuhört. Der sich abends auf dem Sofa liebevoll an einen schmiegt und durch dessen streicheln des Fells ein wöhliges Gefühl in einem hochsteigen läßt. Jemand für den es sich lohnt, morgens aufzustehen und sich wieder bei Wind und Wetter an die Luft zu begeben.

 

Krankheiten - keine Zeit mehr. Arztbesuche werden seltener und man findet sogar neue Freundschaften mit anderen Hundeleute beim Spaziergang.

 

Der Fokus ist ein anderer geworden und ich wünsche mir, das noch eine Menge Leute von unserem Konzept erfahren und wir die Welt damit ein wenig schöner machen!

Foto bluebello Miethund Leila
Magdalene Schmedes mit Leila

„Nach dem Tod meines Mannes und meines eigenen Hundes fühlte ich mich einsam und zog mich mehr und mehr zurück. Mit dem Partnerhund von BlueBello lebe ich heute wieder aktiver, fühle mich fitter und werde gebraucht! Und ich habe die Sicherheit, dass es dem Hund gut gehen wird, auch wenn ich einmal nicht mehr für ihn sorgen könnte.“

Magdalene Schmedes (83)

 

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